Glossar zu Chance Energiesparen

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Begriff Definition
Baukostenkontrolle

Der Baukostenkontrolle kommt bei der Modernisierung und bei der Sanierung eine besondere Bedeutung zu. Mehr als bei Neubauten sind viele verschiedene Arbeitsschritte untereinander verzahnt und voneinander abhängig. Eine systematische Kostenkontrolle ist aber bei jedem Bauvorhaben durchzuführen und der Architekt oder Planer muss auf jeder Baustelle ein effizientes System der Kostenkontrolle installieren.

Eine Baukostenübersicht bei der Altbaumodernisierung weist folgende Werte auf:

  • Baukostenschätzung
  • Baukostenberechnung
  • Kostenanschlag/Submissionsergebnisse
  • Vergabesummen
  • Nachträge
  • Voraussichtliche Minderleistungen
  • Voraussichtliche Endsumme
  • Kostenfeststellung/Abgerechnete Baukosten

Mit Hilfe dieser Informationen können sich Planer und Bauherr zeitnah ein Bild über die zu erwartenden Baukosten machen.

Baustoffklassen

Hauptklassen

Die Hauptklassen wurden festgelegt durch Prüfung im "Room Corner Test" nach ISO 9705 nach der Zeit bis zum "flash over".

Baustoffklassen

Bivalentes Heizsystem

In einem bivalenten Heizsystem produzieren zwei Wärmeerzeuger die zur Raumheizung und/oder Warmwasserbereitung benötigte Wärmeenergie, zum Beispiel mit einer Wärmepumpe für die Grundlast und einem konventionellen Heizkessel für die Spitzenlast an den kältesten Wintertagen.

Ein anderes Beispiel ist die Kombination eines Gas-Brennwertkessels mit einer Solarthermie-Anlage. Für die Warmwasserbereitung wird dabei ein bivalenter Warmwasserspeicher eingesetzt. Dieser ist mit zwei Rohrschlangen ausgestattet: die untere dient der Solarthermie, die obere der Warmwasserbereitung durch den Heizkessel.

Blower-Door-Test

Der Blower-Door-Test bezeichnet eine Untersuchung der Luftdichheit eines Gebäudes bzw. einer Wohnung. Mit Hilfe dieses Verfahrens können Undichtigkeiten der Gebäudehülle festgestellt werden. Bei der Niedrigenergiebauweise ist auf eine dichte Gebäudehülle zu achten. Ein zu starker Luftaustausch erhöht die Wärmeverluste und führt zu einer Durchfeuchtung der Konstruktion.

Brennwertkessel

Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel mit hohem Wirkungsgrad. Er stellt die modernste Heizkesseltechnologie für das Verbrennen von Erdgas bzw. Erdöl dar und kann sowohl zum Heizen als auch zur Brauchwassererwärmung genutzt werden. Im Unterschied zu konventionellen Heizkesseln verbrauchen diese deutlich weniger Energie und geben erheblich weniger Schadstoffe an die Umwelt ab. Brennwertkessel haben - verglichen mit modernen, konventionellen Heizkesseln - eine um 10-20% bessere Energieausnutzung. Dieser hohe Wirkungsgrad wird erreicht, da auch die in den Abgasen enthaltene Wärme durch Kondensation des darin befindlichen Wasserdampfes genutzt wird.

Bruttogeschoßfläche

Die Bruttogeschoßfläche oder Bruttogrundrissfläche (BGF) ist die Summe (Gesamtheit) aller einzelnen Geschoßflächen, die aus den Außenabmessungen (äußeren Begrenzungen) der einzelnen Geschoße ermittelt wurde. Äußere Begrenzung heißt in diesem Zusammenhang inklusive Verputz oder Oberflächenverkleidung, also nicht nur Rohbaumaß. Im Unterschied zur Nettofläche oder zur Wohnnutzfläche sind also alle Wände enthalten. Als Abschätzung kann die Bruttofläche eines Geschoßes mit der Anzahl der Geschoße multipliziert werden. Etwas anders verhält es sich bei ausgebauten Dachgeschoßen, da unter niedrigen Dachschrägen nicht die volle Grundfläche genutz werden kann. Hier wird bei der Berechnung der Bruttogeschoßfläche mit einem Faktor abgemindert. Die genauen Richtlinien zur Berechnung der BGF können der ÖNORM B 1800 entnommen werden. Weiters sind in dieser Norm u.a. die Nettogrundrissfläche und die Nutzfläche definiert.

Aliases (separate with |): Bruttogrundrissfläche
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