Einfluss der Luftgeschwindigkeit

Ist Zugluft immer unangenehm?

Luftbewegung in Räumen wird um so stärker wahrgenommen, je kälter die Luft ist und je konstanter sie aus einer Richtung kommt. Damit ist sie besonders kritisch bei Klimaanlagen im Sommer. Im Winter können große Fensterflächen und Wohnungslüftungsanlagen ohne Luftvorwärmung Ursachen für Zugerscheinungen sein. 

Die Luftgeschwindigkeit in Räumen darf zur Vermeidung von Zugerscheinungen 0,2 m/s bis 0,3 m/s nicht überschreiten. Damit werden diese Räume praktisch als zugfrei empfunden. Alle darüberliegenden Meßdaten gelten als unangenehme Zugerscheinungen. Diese Werte dürfen bei Raumtemperaturen oberhalb von 22°C leicht überschritten werden. 



Vor großen Fensterflächen ohne angrenzend installierte Heizkörper werden diese kleinen Strömungsgeschwinigkeiten erst eingehalten, wenn der U-Wert der Fenster kleiner oder gleich 0,8 W/m²K ist.

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